“..Nachdem die Angst vor einer Welt, in der alles nur noch virtuell geschieht, besiegt wurde und sich die Wirtschaft langsam erholte wurden immer mehr Rufe nach einer gelungenen Ko-Existenz von realen Räumen und virtuellen Shops laut und ein Jahrzehnt des Experimentierens begann: von temporären Stores über extrem reduzierte Shopping-Erlebnisse bis hin zu Umkleidekabinen in virtueller Realität und RFID-Chips wurden alle möglichen Arten von interaktiver Kunst; Performance, Interaktion, Neue Medien etc. ausprobiert, um den Kunden in neue Erlebniswelten zu führen und sich so seine Loyalität zu sichern. Aber was kommt nun? Die MACD-Studierenden analysierten dieses Semester den gegenwärtigen Stand interaktiver, neuer Medien, kulturelle Veränderungen im Zusammenhang mit räumlichen und virtuellen Szenarios und entwickelten dann Ideen für die Zukunft. Sie haben sich frische, innovative Konzepte für neue Shoppingerlebnisse ausgedacht – im Folgenden ein Vorgeschmack. Alle Projekte wurden von Julian Koschwitz betreut – nochmals herzlichen Dank!
Die Gruppen illustrierten ihre Konzepte zusätzlich zu ausführlichen Dokumentationen mit Filmen, die während der Werkschau in Raum G1.3.08 zu sehen sein werden – hier jetzt nur ein kurzer Einblick, vorbeischauen lohnt sich!!!
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Kasra Montazami, Jonas Pavlicek & Daniel Maier:
„ADIDAS NOVA“– KONZEPT FÜR EIN SPORT TRACKING SYSTEM
Was kommt nach Fussballartikeln? Der Fussball selbst! ADIDAS NOVA ermöglicht es dem ambitionierten Amateurfussballer sein Spiel mittels neuartiger Tracking-Technologie aufzuzeichnen, zu analysieren und zu optimieren. Die entsprechenden Datensätze sind die Grundlage für ein soziales Netzwerk, wo sich Fussballinteressierte verständigen, verabreden und vergleichen können. Durch die spannenden Möglichkeiten und spielerische Heranführung an professionelle Tools des Systems wird die Sport-Erfahrung des Nutzers in vielerlei Hinsicht erweitert. Nova ist die Verbindung zweier Erlebnisse: Die virtuelle Welt des Gamings trifft auf die reale Welt des physischen Sports.
There already are a lot of Football-Gadgets… but what is the future of this sport? It’s the game itself! Adidas Nova allows the ambitious amateur football-player to record, analyze and optimize his game with a brand new tracking technology. The generated data build the basis for a social network whithin which football-fans can communicate, schedule games and compare their results. The sports experience of the user is being broadened by the interesting possibilities and the playful approach to professional system tools that are offered by this system. Nova is the connection and fresh combination of two experiences: Here, the virtual world of gaming meets the physical sporting activity of the real world.
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Jan-Peter Bauer, Ke Wang & Verena Katz:
„FUTURE SUPERMARKET“– KONZEPT FÜR EIN INTELLIGENTES EINKAUFS-HILFS-SYSTEM
Das folgende Interaktionskonzept soll die Nachhaltigkeit beim Einkauf in Supermärkten fördern und dem Kunden einen schnellen und effektiven Einkauf ermöglichen. Dafür haben wir uns mit den Einkaufsmöglichkeiten im Supermarkt Retail Store auseinander gesetzt. Wir möchten dem Kunden einen integrierten Service anbieten. Dieser soll dem Konsumenten die Möglichkeit offerieren, vorhandene Produkte mit neuen Lebensmittel abzugleichen. Dabei steht das zu kochende Rezept im Fokus des Einkaufs.
Das Supermarkt Modell bietet dem Kunden die Serviceleistung an, vorhandene Produkte auf deren Relevanz zu überprüfen. Als vorhandene Parameter stehen die Anzahl der Personen, die Zeit und das Budget für den Einkauf. Diese Informationen werden vor dem Einkauf abgefragt und dienen als Basiswerte. Somit kann dem Verfall von vorhandenen Lebensmittel vorgebeugt werden. Aus diesen Daten werden Rezeptvorschläge generiert und die zu kaufenden Produkte werden vorgeschlagen. In diesem Kurzfilm wird das Konzept an Hand von einzelnen Sequenzen genauer erläutert.
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Tatjana Voronova, Ondrej Václavik & Mona Huber (TOM)
„PLEASEMACHINE“ – SHOP-KONZEPT FÜR EINE SCHUH-MANUFAKTUR IN BUDAPEST
‘Pleasemachine peculiar footwear are handcrafted shoes for women and men.
Eastern and western influences meet in these designs in colorful and smart conceptions–not overly decorated but intelligent solutions for everyday footwear. The shoes are comfortable, minimalistic, stylish, sexy, environmentally friendly, city fashioned art of footwear created by Anna Zaboeva.
All footwear is handcrafted in Budapest by experienced shoemakers. Funky crafted….’ – ”One of the goal of our TOM-project is the future develoment of the brand of PLEASEMACHNINE and creating a retail-store for Anna Zaboeva which reflects the image of the brand.”
In Zukunft werden tragbare Gegenstände immer mehr ein Spiegel unserer Persönlichkeit sein – Das Konzept von TOM beschäftigt sich mit der Kommunikation und Interaktion zwischen Kunden und Produkt während der Einkaufserfahrung und gipfelt in einer neuen Idee für einen Shop, die auf dem Verhalten von Schwärmen im Tierreich basiert. Zusammenarbeit und Umsetzung mit PLEASEMACHINE, einer Manufaktur für recycelte Schuhe in Budapest. Mehr Information finden Sie auf www.pleasemachine.net und www.tomeffect.wordpress.com.
In the future, portable objects will be a mirror of our personality –This concept deals with communication and interaction between customers and product during the shopping-experience and culminates in a new idea for a retail store that is based on the behaviour of swarms. In collaboration with PLEASEMACHINE, a unique shoe-recycling-manufacture in Budapest.
For more information please visit www.pleasemachine.net and www.tomeffect.wordpress.com
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Holger Blockhaus, Jill Wentz und Kim Angenendt:
„FAMIZADE“ – SHOP-KONZEPT FÜR FAVELAS
“Die Favelas in Brasilien werden zunehmend als interessanter Markt der westlichen Konzerne entdeckt. Auf Grund des extrem hohen Wirtschaftswachstum steigen die Favelabewohner aus der Unter- in Richtung unterer Mittelschicht auf und haben ein zunehmendes Kaufpotential. Nachbarschaft & Räumlichkeiten spielen in den Favelas eine zentrale Rolle. Darauf basierend entwickelt unser Team ein innovatives Verkaufskonzept basierend auf den Bedürfnissen der Favelados.”
FAMIZADE ist eine Online-Plattform, bei der jeder Favela-Bewohner sein Bedürfnis (Bsp. Waschmaschine) anmelden kann, aber auch sieht, welchen Bedarf der Nachbar hat. Es gibt die Möglichkeit, das jeweilige Produkt als Community zu leihen oder aber die die Community kauft gemeinsam ein Produkt und teilt es sich untereinander. Die Communities werden in der Favela durch analoge Symbole wie zum Bsp. farbige Banner visualisiert. Der physische Knotenpunkt ist die Zentrale mit persönlicher Beratung und Anmeldung, eine digitale Weiterführung und Bestellung per Smartphone ist jedoch ebenfalls möglich.
Famizade is an online platform in which every favela citizen can participate, register his need (for example: a washing machine) and check what the needs of his neighbors are. The community can either borrow a product as a group or buy and share it as a group. The communities are visualized by analogous symbols (e.g. colored banners in the favela); the physical point of intersection is the Famizade Center with personal advice and a registration desk– but digital continuation and ordering is of course equally possible with this system.
In diesem kurzen Film stellen Holger, Jill und Kim ihr Szenario vor:
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Franziska Recht, Christin Hölscher & Christoph Schroeder
“RE:VALUE” – KONZEPT FÜR EINEN SHOP OHNE WÄNDE
“Wir befreien das Einkaufen von seinen räumlichen Barrieren, der Shop wird von den üblichen 4 Wänden gelöst. Wir integrieren den Shop in die vorhandene Infrastruktur, direkt in die gewohnte Umgebung der Menschen.
Der Shop ist ein physischer Trendblog der die Präferenzen der Community beobachtet und darauf reagiert. Es entsteht eine Eigendynamik, die den “Shop” kontinuierlich verändert – so gestaltet die Gesellschaft, indirekt und doch aktiv, ihr eigenes Umfeld, die Produkte die ihnen dargestellt werden und so auch den damit verknüpften Lebensstil.”
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Cécile Bernard, Suzana Popa & Maja Ocvirk
“MUSEUM OF THE FUTURE” – KONZEPT
“Ein integriertes kommunikatives Netzwerk im Museum verknüpft und sammelt verschiedene Informationen, die durch den Kurator und die Besucher des Museums generiert werden. Der Museumsbesuch wird so zu einem aktiven und kommunikativen Erlebnis”.


































































































































































